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Männliche C-Jugend wird 2. beim stark besetzten Heimturnier

Spannenden und hochklassigen Handball gab es am Sonntag in der Büttelborner Sporthalle zu sehen. Nachdem die TG Schierstein krankheits- und verletzungsbedingt kurzfristig im Vorfeld absagen musste, waren neben Gastgeber Büttelborn die beiden Oberligisten TuS Holzheim und TUSPO Obernburg sowie Bezirksoberligist Eintracht Wiesbaden am Start. Jeweils 15 Minuten dauerte jede Partie des Turniers, das im Modus "Jeder gegen Jeden" mit Hin- und Rückspiel ausgetragen wurde. Der talentierte Nachwuchs der Traditionsvereine inklusive einiger Auswahlspieler zeigte dabei, wie gut sie technisch und taktisch bereits ausgebildet sind. So sah das Büttelborner Publikum zehn ausgeglichene, niveauvolle Partien, in denen die Mannschaften ihr ganzes Können aufbieten mussten.

Die männliche C-Jugend startete gut mit einem ungefährdeten 10:6 Sieg gegen Wiesbaden. Die beiden nächsten Partien der JSG waren heiß umkämpft – während Obernburg sich 9:8 durchsetzen konnte, trug der Gastgeber gegen Holzheim einen knappen 10:9 Sieg davon. In der Rückrunde ein umgekehrtes Bild. Nach einem erneuten Sieg gegen Wiesbaden konnte sich das Heimteam mit 10:8 gegen Obernburg revanchieren, allerdings unterlag man Holzheim dafür mit 7:8.

 
Auch die anderen Spiele des Turniers waren zumeist knappe Angelegenheiten: insgesamt mehr als die Hälfte aller Partien endete mit nur einem oder zwei Toren Unterschied. Ein Beleg für das ausgeglichene Spielniveau der Teilnehmer.
Die Ausgeglichenheit wurde auch im Endstand deutlich: die männliche C-Jugend und die beiden Oberligisten TUSPO Obernburg und TuS Holzheim erreichten jeweils 8:4 Punkte. Die Platzierungen ergaben sich daher aus der Tordifferenz: der Turniersieg ging knapp an die TUSPO Obernburg, die männliche C-Jugend belegte einen guten zweiten Platz. Nur 2 Tore schlechter in der Tordifferenz platzierte sich TuS Holzheim auf Rang 3, während Eintracht Wiesbaden den vierten Platz mit nach Hause nahm.

 


Mit dem Verlauf des Turniers zeigte sich das Trainerteam Gunnar Holdefehr, Stefan Barthel und Steffen Schilling mehr als zufrieden. Die Spiele waren für alle Teams ein echter Härtetest kurz vor der Punktrunde, und niemand hatte eine Verletzung zu beklagen. Viel Lob für die reibungslose Organisation des Turniers wurde auch von den teilnehmenden Mannschaft verteilt.